Rezension – Frühlingszauberküsse

Werbung – Rezensionsexemplar

Hallo Bücherwurm,

seit ein paar Monaten gehöre ich zum Bloggerteam von Sandra Pulletz, worüber ich mich total freue <3  Heute möchte ich ihr neuestes Buch vorstellen – es passt zwar nicht zum trüben Aprilwetter, aber der Frühling lässt bestimmt nicht mehr lange auf sich warten – einen kleinen Vorgeschmack darauf hatten wir ja bereits 🙂

Frühlingzauberküsse

 

Das Buch:

Autor: Sandra Pulletz
Verlag: Selfpublisher
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: 11.04.2019
ISBN: 978-1092928533
Format: e-book/Taschenbuch
Preis: 0,99/9,99€
Seitenzahl: 220 Seiten

Inhaltsangabe:

Joyce badet in Selbstmitleid, denn auf dem Campus läuft nichts wie es sollte. Sie schafft das Lernpensum nicht und ihre Mitbewohnerin nervt nur. Deshalb bleibt Joyce nichts anderes übrig, als in den Osterferien zu ihren Eltern aufs Land zu fahren, um sich dort in Ruhe auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten. Doch ihre Schwester Callie verbirgt plötzlich etwas vor ihr, dem Joyce auf den Grund gehen will. Außerdem taucht Mason in Wooden Bridge auf. Will der nervige Typ vom College Joyce etwa stalken? Und darüber hinaus ist sie viel zu sehr von ihrem sexy Nachbarn Jesse abgelenkt, um sich aufs Lernen zu konzentrieren. Eine frühlingshafte England-Romance voller Geheimnisse.

(Quelle: Amazon)

Meinung:

Ist das Cover nicht unglaublich süß? Das Paar darauf strahlt so viel Verliebtheit und Glück aus und der Blumenstrauß bringt Vorfreude auf den nahenden Frühling <3 Das farbenfrohe Cover macht richtig Lust auf die Geschichte.

Der Schreibstil ist wie gewohnt voller Emotionen und Gefühl, zudem ist er flüssig und sehr angenehm, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Geschichte wird aus Joyce Sicht erzählt und so müssen wir mit ihr gemeinsam herausfinden, was bei ihrer Familie  vor sich geht und was es mit Mason auf sich hat.

Zu Beginn sind wir mitten im Alltag von Joyce – am College wo sie sich überfordert fühlt, da sie mit dem Stoff hinterher hängt und auf der Arbeit mit den Tieren bei der sie richtig aufblüht. Daher hat sie sich für die Osterfeiertage vorgenommen zu arbeiten, damit die Kollegen bei ihren Familien sein können und für die anstehenden Prüfungen zu lernen. Denn bisher hat sie immer einen Grund gefunden, weshalb sie gerade doch nichts für das College machen kann – sie schiebt einfach alles auf später auf. Doch dann kommt alles anders und sie fährt trotzdem zu ihren Eltern um dort die Feiertage zu verbringen, in der Hoffnung dort genug Zeit für das Lernen zu finden. Auf dem Weg dorthin geht nicht alles glatt und zu allem Überfluss sitzt auch Mason, der ihr schon im Botanik-Kurs auf die Nerven gegangen ist, mit im selben Bus.

So hatte sie sich den Beginn der freien Tage nicht vorgestellt. Doch kaum bei ihren Eltern angekommen verhalten sich alle irgendwie merkwürdig und Joyce hat nicht die geringste Ahnung weshalb. Am meisten verwundert es sie, das ihre Eltern Mason spontan eingeladen haben die Osterfeiertage mit ihnen zu verbringen. So keimt in ihr das Gefühl auf, dass ihr etwas verheimlicht wird. Nichts desto trotz versucht sie die Tage gut zu verbringen wobei immer wieder neue für sie ärgerliche bzw. unangenehme Situationen auftauchen. Dabei lernt sie Mason mit der Zeit immer besser kennen und merkt, dass er ihr bei der Aufarbeitung der Unterlagen für den Botanik-Kurs helfen kann. Leider ging mir die Beziehung der beiden jedoch zum Schluss deutlich zu schnell, gerade im Vergleich zum langsamen Kennenlernen über weite Teile des Buches.

Das Thema hinter der Geschichte gefällt mir wirklich gut und finde ich sehr realistisch sowie gut eingewoben. Die junge Joyce ist von aus ihrem Elternhaus aus und in die Stadt in die Nähe des College in eine WG gezogen. Doch abgesehen von ihrer Arbeit, die sie liebt läuft es nicht so wie sie es sich vorgestellt hat und sie fühlt sich überfordert. Ich denke so oder so ähnlich geht es mehr jungen Menschen als man denkt. Denn dieser neue Lebensabschnitt bringt sehr viel Verantwortung und Veränderung mit sich. Damit muss man erst einmal erst einmal zurecht kommen, was nicht jedem auf Anhieb gelingt. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist in solch einem Fall eine Familie und Freunde zu haben, die einen dabei unterstützen wieder auf einem guten Weg zu landen und herauszufinden, was man wirklich möchte.

Besonders toll finde ich, dass Sandra sich die Mühe gemacht hat passend zu ihrem Buch auch wieder ein kleines e-book mit frühlingshaften Rezepten zu schreiben. Da Joyce Vegetarierin ist, finden sich hauptsächlich fleischlose Gerichte darin – was mir besonders gut gefällt. Die Rezepte sind bunt gemischt und schnell zubereitet – das Foto am Ende eines jeden Gerichtes machen Lust auf mehr.

Fazit:

Die neueste Geschichte rund um Joyce, ihre Probleme am College und das anstehende Osterfest ist Sandra Pulletz wieder super gelungen und bei ihrem gewohnt mitreisendem Schreibstil bin ich wieder durch die Seiten geflogen. Auch wenn mir die Liebesbeziehung zum Ende hin etwas zu schnell ging, gerade im Vergleich zur langsamen Entwicklung über weite Teile des Buches, gefiel mir die Thematik der Geschichte gut und es war für mich wieder ein Lesegenuss.

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