Rezension – Tote Mädchen lügen nicht

Hallo ihr Bücherwürmer,

ich habe heute wieder eine Rezension für euch.Diesmal zu einem Buch, das bereits zu vielen Diskussionen geführt hat. Gerade die Serie auf Netflix rief bei einigen negative Meinungen hervor. Nun möchte ich euch meine Meinung mitteilen.

Tote Mädchen lügen nicht

Das Buch:

Autor: Jay Asher
Verlag: cbt
Genre: Roman/Jugendroman
Erscheinungsdatum: 08.10.2012
ISBN: 978-3570308431
Format: Taschenbuch
Preis: 8,99€
Seitenanzahl: 288

Inhaltsangabe:

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon …

(Quelle: Amazon)

Meinung:

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und wechselt zwischen Hannahs, ihrer in Kursivschrift zu „hörenden“ Nachricht auf Kassette, und den Gedanken & Gefühlen im gleichen Augenblick Clays hin und her. Wenn man sich einmal an den doch recht häufigen Wechsel gewöhnt hat, findet man sehr schnell in die Geschichte hinein. Die bedrückende Stimmung, die Clay empfindet, springt auch auf den Leser über. Hier wird das Thema Mobbing gut veranschaulicht und durch die Kassetten bekommt man einen Einblick, welche Gefühle und Gedanken durch das Mobbing beim Opfer ausgelöst werden. Sehr gut zu erkennen ist der Teufelskreis, der hierbei entsteht. Die Antwort nach dem „Warum“ wird mit jedem Kapitel ein bisschen mehr beantwortet, jedoch setzen sich erst am Ende des Buches alle Puzzleteile zusammen.

Mit diesem Buch möchte Jay Asher aufrütteln und zeigen, welche Auswirkungen selbst „kleine Taten und Aussagen“ haben können, wenn diese sich summieren. Es kann noch so harmlos gemeint sein und am Ende doch bitterer Ernst werden, denn eine Kleinigkeit kann für die betreffende Person das Fass zum überlaufen bringen.

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen, da es – gerade wenn man selbst mit Mobbing zu tun hatte – sehr fesselnd war und ich wissen wollte, welche Gründe zu ihrer Entscheidung geführt haben.

 

 

Fazit:

Das Buch ist im gesamten wirklich gut gelungen. Für mich ist es zwar kein absolutes Highlight, aber ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen. Gerade Jugendliche in der Pubertät sollten es lesen, damit sie verstehen, was Mobbing auslösen kann.

Daher vergebe ich für dieses Buch

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