Rezension zu Pala – Das Geheimnis der Insel

Pala - Das Geheimnis der Insel

Das Buch:

Autor: Marcel van Driel
Verlag: Oetinger Taschenbuch
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 24.06.2016
ISBN: 978-3841503541
Format: Taschenbuch
Preis: 10,99
Seitenanzahl: 304

Inhaltsangabe:

Seit Iris weiß, dass ihr verschollen geglaubter Bruder Justin auf Pala war und ihm als bisher Einzigem die Flucht gelungen ist, schöpft sie neue Hoffnung: Es scheint nicht mehr unmöglich, von der Insel zu entkommen. Justin nimmt unbemerkt Kontakt zu Iris auf. Gemeinsam wollen sie herausfinden, welche Pläne Mr Oz verfolgt und wie man ihn stoppen kann. Doch als Mr Oz erfährt, dass Iris heimlich Nachforschungen anstellt, wird es richtig gefährlich …

(Quelle: Amazon)

Meinung:

Den ersten Teil dieser Reihe hatte ich per Zufall auf Amazon entdeckt. Jedoch musste das Buch noch einige Zeit auf meinem SuB-Stapel warten. Die Serie hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Rezension zum ersten Teil findet ihr hier.

Nachdem tollen ersten Teil bin ich das Buch mit anderen Erwartungen angegangen. Ich kann euch gleich verraten – diese wurden nicht enttäuscht 🙂 Der Schreibstil ist wie schon im ersten Teil gut und ich kam leicht in den Lesefluss. Auch ist die Spannung wieder von Anfang an vorhanden und es gibt immer wieder neue Wendungen, die so nicht vorhersehbar waren. Natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die mit der Zeit absehbar waren, was ich jedoch nicht schlimm finde da dies im Prinzip in  jedem Buch der Fall ist.

Auch im zweiten Teil fließen wieder Filme und Bücher die bereits im ersten Teil aufgetaucht sind z. B. der Zauberer von Oz. Die Charaktere entwickeln sich ebenfalls weiter, was ich sehr gut finde. Die Protagonisten blicken auch immer wieder kritisch auf die Geschehnisse zurück und wollen herausfinden, was richtig und was falsch ist. Dabei wechseln immer wieder die Perspektiven der Protagonisten, sodass man als Leser einen Einblick in die Gedanken erhält. Gerade dies finde ich wirklich klasse, da man so noch mehr über die einzelnen Protagonisten erfährt und ihre Reaktionen und Aktionen besser nachvollziehen kann.

Jedoch sind die Protagonisten sehr jung, verhalten sich aber oftmals nicht so und man ist somit hin und wieder überrascht, wenn dies zur Sprache kommt, da man beim lesen eher 17-jährige als 14-jährige Personen erwartet.

Zum Nachdenken wird man auch in diesem Band angeregt, nicht nur durch die – schon im ersten Teil angesprochene – permanente Überwachung werden die Protagonisten zum „gläsendernen Menschen“.  Sondern werden die Kinder wie Soldaten ausgebildet und man möchte sich gar nicht ausmalen, für wie viele Kinder auf unserer Welt dies nicht nur eine Geschichte, sondern bittere Realität ist.

Es werden immer wieder Fragen, die durch den ersten Teil oder auch in diesem Buch aufgekommen sind beantwortet. Natürlich bleiben auch einige noch unbeantwortet und werden sicherlich noch aufgelöst. Dafür werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen. Das wirkliche Vorhaben von Mr. Oz bleibt weiterhin etwas undurchsichtig.

Fazit:

Das Buch ist insgesamt wieder sehr gelungen und somit gibt es eine klare Leseempfehlung (aber Achtung – die anderen Teile der Reihe könnten sich daraufhin ebenfalls in euren Bücherschrank schleichen 😉 ) und somit vegebe ich wie schon beim ersten Teil

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